Türl Numma OCHTE: Ich herzal die Arena Wien

Ich stehe voll und ganz dazu: Ich bin ein absolutes Fan- und Whooo-Girl. Diese Kombination kann teilweise für mein Umfeld etwas irritierend wirken. Vor allem wenn sich mein Umfeld noch nicht so lange in meinem Umfeld aufgehalten hat und somit zum ersten Mal mit diversen „Whooohooos“ und Fangirlereien diverser verschiedenster Art und oder Weisen konfrontiert wird. Man sollte meinen, dass mich die ab und zu verurteilenden und absolut immer fragenden Blicke derjenigen von genau jenem Verhalten abhalten würde. Öhm, nein. Dazu macht es zu sehr Spaß. Und das Leben gleich um ein mehrfach Vielfaches schöner. Ganz ehrlich jetzt.

Ein simples Beispiel: Meine absolut liebste Lieblings-Konzert-Location auf dieser ganzen großen weiten Welt ist die Arena Wien. Bei aller Liebe kann ich mir nicht vorstellen, dass irgendwo im Universum eine Venue existiert, die irgendwie geiler ist. Oder eigentlich, die ich geiler finden könnte. Das geht nicht. Es war Liebe auf den ersten Blick. Dort stimmt einfach alles: Das Soundsystem, die Bühnen, das Essen, der Alkohol…das ist alles, was man braucht um glücklich zu sein. Also, ich zumindest. Naja, vielleicht eine echt leiwande Band in dieser besagten Location wär auch noch super. Sonst wirkt es vielleicht etwas seltsam, wenn ich da ganz allein vor Ort so vor mich hin whooohoooe. Egal.

Auf jeden Fall hab ich mir schon gefühlt unzählige Musik-Live-Darbietungen in der Arena gegeben, sei es nun in der kleinen oder der großen Halle. Oder gar in der Open-Air Arena (zu der darf ich gar nicht mehr sagen, ansonsten würde ich mich nur hineinsteigern und einen Roman zu dieser Thematik verfassen müssen). Und sie waren alle so scheiß-geil. Unfassbar. Egal welches Konzert ich mir woanders angesehen habe, hört man mich danach immeri n einer pseudo-analytischen Tonlage sagen „Ja, war schon super und so. Aber in der Arena wärs noch viel genialer gewesen“ während ich mir ganz wichtig meinen nicht vorhandenen, imaginären Kinnbart kraule. Nur um zu unterstreichen, dass ich jetzt so tue, als würde ich nachdenken.

Dieses Jahr wurde es mir durch eine der glücklichsten Fügungen des Schicksal, falls man daran glauben möchte, und durch eine sehr sehr großartige Person möglich, einen Blick hinter die Bühnen meiner heiss- und kalt- und wie auch immer temperiert-geliebten Arena Wien zu werfen. Und ich war fertig mit der Welt. Nicht nur mit meiner. Auch mit sämtlichen anderen. Ich hab mich gar nicht mehr einbekommen und mich gefreut wie ein Hutschpferd, wenn es kein Hutschpferd wäre (muss ja eigentlich ganz schön anstrengend sein, so ein Leben als Hutschpferd). Freuhüpfend sah man meine Kleinigkeit durch die Gänge flanieren, jeden Sticker – und davon gibt es eigentlich ganz schön viele – inspizieren, einen Blick von der Bühne hinunter werfen… hach. So schön. Mein ganz persönliches Highlight war voll wichtig das Backstage-Klo zu benutzen. Noch nie hat sich meine Blase mehr VIP gefühlt.

Der Grund, warum ich das hier so offen und ehrlich von mir gebe ist der, dass die heutige, großartige Band in Kürze in dieser großartigen Konzertlocation eine großartige Live-Darbietung auf die Bühne stellen, setzen, tanzen was auch immer wird. Und wie meinte ein Freund dazu richtigerweise: „Heute Sex Jams Arena Wien. Wenn du da nicht hingehst frag dich mal ob mit dir was nicht stimmt. “ Amen.

Türl Numma SIEME: Stimmungsvolle Symphonie

Liebe Leute, heut kommt das Türl wirklich nur mit ein paar ganz kurzen Worten aus. Also, eigentlich sind nicht die Worte an sich kurz. Sondern nur weniger als sonst. Was den Text ipso facto kurz macht.

Das Schöne ist, dass die heutige Band auch nicht vieler Worte bedarf. Weil sie so toll ist. Und das macht sie mit ihrer Musik ganz eindrucks- und vor allem klangvoll selbst klar. Schon alleine diese Stimme. Holy Macarony. Wer braucht dann schon das Geschreibsel meiner verwirrten Kleinigkeit, wenn er stattdessen auch gleich Laloki haben kann? Symphonie frei für diese wundertolle Komposition!

Türl Numma SEIXE: Götterdämmerung

Ich habe mit einem Freund von mir grad eine sehr ernste, essentielle Diskussion, die schon seit geraumer Zeit anhält und auch noch anhalten wird. Dachte ich zumindest. Schließlich geht es darum, wer denn jetzt genau cooler ist im Marvel-Universum: Thor oder Iron Man. Wie gesagt, sehr ernst und essentiell. Darüber können wir gefühlte Stunden streiten. Pardon. Diskutieren. Schließlich sind wir ja zivilisiert.

Meine Kleinigkeit ist ja voll für Iron Man. Hauptsächlich weil ich Robert Downey Jr. einfach viel schärfer finde als Chris Hemsworth. Aber da das ja nicht ein wirklich schlagendes Argument in genau diesem Dialog ist, muss ich mir andere Gründe einfallen lassen. So wie: Bitte. Der hat den Iron Man Anzug gebaut. Und auch Jarvis. Der ist einfach unheimlich ultra-intelligent und hat sich seinen Superhelden-Status selbst gebastelt. Und Thor? Oida, der hatte nur Glück bei der Geburt. Der ist halt als Gott auf die Welt…öhm…Asgard gekommen. Außerdem ist der ohne seinen Mjölnir-Hammer ja eh aufgeschmissen.“ Blöderweise fallen dem entsprechenden Konversationsgegner haufenweise Argumente gegen all das ein. Selbst im komplett unnüchternen Zustand macht mich der gesprächstechnisch absolut platt. Also, im metaphorischem Sinne.

Schön dämmert es mir, dass er wahrscheinlich richtig liegt und ich mich gemeinsam mit meinem Robert Downey Jr. verziehen kann. Wobei, mit dem verzieh ich mich gerne überall hin. Götter sind halt schon sehr cool. Eines der besten (musikalischen) Beispiele offenbart sich Ihnen bei Beklickselung des folgenden Play-Buttons.

Türl Numma FÜNFE: Drama, Baby!

In Wien gibt es eine – meines Er- und Betrachtens – ganz großartige Veranstaltung mit dem klingenden Namen „Tagebuch-Slam“. Ganz kurz nur: Dabei sitzen Menschen verschiedensten Alters (ich glaub‘ der Älteste, den ich jemals lauschen durfte war 90) auf einem starbucksesquen Ohrensessel auf der Bühne, vor ihnen ein kleines Tischlein, neben ihnen eine Lampe und vor ihnen ein Mikrofon. Letzteres Utensil kommt zwar nicht so dermaßen oft in Schlafzimmern vor (kann auch sein, dass ich mich da täusche – ich meine, who knows schon?!), aber es ist halt eben notwendig, damit die Menschen auf der Nicht-Bühne auch hören können, was die Menschen auf der Bühne aus ihren ehemaligen, mit Schlössern gesicherten, geheimisumwobenen Heiligtümer vorlesen. Und das sind Geschichten, die sich meistens in Teenager-Jahren abgespielt haben. Oh ja. Jeder, der dieser Tätigkeit in dieser Altersspanne auch einmal nachgegangen ist, weiß, wie sich das dann ungefähr liest. Nachdem ich das erste mal ins TAG in der Gumpendorferstraße zu diesem Battle aller Battles mitgenommen wurde, zerrte ich auch gleich mein Tagebuch aus ungeahnten Tiefen hervor.

Ich dachte, ich kann mich erinnern, was da alles so passiert ist. Auf jeden Fall war ich mir sicher, dass meine damaligen Probleme tatsächliche Probleme waren. Natürlich im Gegensatz zu all den Geschichten, denen ich gerade lauschen durfte. Das war ja alles Kindergarten, Kindergeburtstag, ja von mir aus auch eine Kindergartengeburtstagsfeier. Ich meine, ich war doch bitte nicht so ein typischer Teenager. Von Hormonen geplagt. Von Pickeln heimgesucht. Und von Pseudoproblemen pseudodeprimiert. Naaaaahein. Ganz sicher nicht. Energisch kopfschüttelnd öffnete ich die erste Seite. Begann zu lesen. Meine Augen wurden dabei immer größer. Meine Sicherheit immer kleiner.

Heilige Scheisse. Dramatisch ist ja nicht einmal mehr ein Hilfsaudruck. Ich schwöre, ich habe mich selten so gut mit mir selbst amüsiert. Das klingt viel trauriger als es ist. Und vielleicht ist auch die Wortwahl wieder einmal ungewollt nicht die günstigste (obwohl mir das mit dem ungewollt sowieso keiner mehr abkauft, was ich absolut nicht verstehe). Einer meiner liebsten Einträge ist der über Moulin Rouge. Weißt eh. Dieser Musical-Frauenfilm mit der Kidman Nicole und dem McGregor Ewan. Meine Analyse dieses Meisterwerks war einwandfrei, tiefgründig und absolut objektiv. „Mah, das ist so gemein. Wieso darf die Kidman mit dem herum machen bitte? Ich weiß, das ist nur filmischer Natur. Aber die hat ja eh schon den Tom Cruise. Der ja auch nicht unbedingt unscharf ist. Blöde Arschkrampn. Was hat die Kidman, was ich nicht habe?“ Öhhhhhhhhhhm.

Wie mein Hirn und ich jetzt dazu kommen dir das zu erzählen? „Kann ja nicht ernsthaft was mit Musik zu tun haben. Es sei denn sie hat Nirvana erst durch Moulin Rouge entdeckt. Was ziemlich ziemlich sehr traurig wäre. Und man absolut, v.a. als musikliebendes Etwas, nie, auf gar keinen Fall, unter keinen Umständen und sowieso gar nicht gegenüber keinem zugeben sollte. Schon gar nicht öffentlich. Und für ziemliche lange Zeit verschriftlicht konserviert. Oh hell no!“ Nein eh nicht. Das würd ich nie zugeben. Räusper.

Eleganter Themenwechsel: Die Zeilen „Ich würde dir gerne schreiben, wie aufregend nicht alles ist. Aber hier ist mal wieder recht wenig passiert“ von Shy aus Linz haben mich beim ersten Vernehmen derselben genau an meine dramaturgisch einwandfreie Darstellung meines Teenager-Daseins erinnert. So richtig geil finde ich es von meinem Vergangenheits-Ich ja eigentlich, dass es anscheinend gewusst hat, dass wieder mal recht wenig passiert ist. Und dass das, was es da gerade schreibt und womit es dem Zukunfts-Ich mindestens ein metaphorisches Ohr abkaut, absolut nicht erwähnenswert ist. Ansonsten hätte es sich nicht andauernd (und das wiederum mehrmals) gerechtfertigt mit „Es ist bescheuert, ich weiß. Aber ich bin 16…ich darf das.“ Also, danke an Shy, dass ihr es musikalisch so schön auf den Punkt gebracht habt. Das muss ich unbedingt mal meinem Vergangenheits-Ich vorspielen.

Türl Numma VIERE: Eine wahre Perle

Der ursprüngliche Gedanke meines Adventkalenders war ja der, dass ich einfach meine Freunde mit meinem Musikfangirlen entlaste, damit sie weiterhin meine Freunde bleiben. Schließlich mag ich sie ja. Und weil es ja bei einer Freundschaft von Vorteil ist, wenn das auf Gegenseitigkeit beruht, sollte man seine ekstatischen Lieder- und Bandausraster auch dementsprechend dosieren. Naja. Die maximale Dosis diesbezüglich war bei einigen meiner liebsten Mitmenschen schon erreicht. Sie haben zwar nie etwas gesagt. Weil sie mich ja lieb hatten, aber wie heisst es so schön: Man kann nicht nicht kommunizieren. Und deren non-verbale Kommunikation kommunizierte mir dahingehend nichts Gutes.

Aus diesem Grund beschloss ich einfach die Euphorie auf meinen Blog zu verlagern und einfach mal schnell ein Video zu jedem Tag zu posten. „Geht ja eh schnell. Einfach mal den YouTube-Link kopiert, eingebettet und zack die brack. Fertig. Kann ja net so schwer sein.“ Aber dann kamen mir meine Tasten, mein Hirn und mein Schreibdrang in die Quere. Deswegen steht da auch immer so viel Zeugs bei den Videos dabei. Das meistens auch gar nicht so dazu passt. Aber dann irgendwie doch schon. Wenn man sich mal durch meine Gehirnwindungen durchgewunden hat. Was zugegebenermaßen durchaus eine Zeit dauern könnte.

Der Grund, warum ich dir das jetzt einfach so unverblümt und auch sonst nicht irgendwie bepflanzt sage ist der, um dir einfach mal mein Denkorgan etwas näher vorstellen zu können. Und zu begründen, warum oft genau das da steht, was da steht und nicht irgendetwas anderes. Im Studium lernt man ja, dass Texte möglichst intersubjektiv nachvollziehbar sein sollten. Und nachdem es mir schon manchmal schwer nachzuvollziehen, was da in meinem Kopf manchmal so los ist, dachte ich mir eine Erklärung, warum ich das überhaupt hier alles mache, kann nicht so schlecht sein. Oder schon? Egal. Auf jeden Fall erlaubt es mir im Zuge meiner Fangirlerei geile Bands mit geilen Songs und geilen Videos zu entdecken. Und auf die Welt los zu lassen. Muahaha. In diesem Fall sind das die geilen The Crispies, die mit ihrem BRMC-esquen Sound in meinem Hirn und auch in anderen Körperregionen so Einiges ausgelöst haben. Ehem. Genaueres braucht man an dieser Stelle nicht zu erleutern. Am besten man beklickselt den Play-Button und macht diese Erfahrung für sich selbst. Glaub mir, deine Körperregionen werden es dir danken.

Türl Numma DREI: Du bist mein Freund

Lieber Freund. Wie schön dich heute wieder zu sehen. Ich mag diese Zeit, in der wir täglich gar nicht so wenig Zeit miteinander verbringen. Jetzt nicht nur, weil ich dich wieder mit meiner riesenriesigen Musikliebe volllabern und dir damit eventuell auf dein Gesäß gehen kann. Also, ich meine schon auch. Aber das ist noch nicht alles.

Es wirkt vielleicht etwas seltsam, aber wenn ich hier so bei meiner Tastatur sitze und mein Geschreibsel so vor mich hin verfasse, dann bist du hier bei mir. Du sitzt mir imaginär gegenüber und hörst, bzw. viel mehr, liest du dir meine sämtlichen emotionalen, ekstatischen, hysterischen, persönlichen Fangirlereien geduldig an. Dabei nickst du nur, schaust mich mit einem gutmütigen, leicht schiefen Lächeln an und denkst dir dabei „Meine Güte. Dei Frau, die hot doch scho an ordentlichn Hieb. Owa solaungs ihr Spaß mocht. Irgendwie is jo a gaunz witzig, wenns moi wieda wegn so an Liad auszuckn kaun.“ Und das machst du deswegen genau so und nicht anders, weil du mich schon lange kennst. Mittlerweile schon seit fast fünf Jahren. In denen wir uns zwar immer unregelmäßig grinsender- und auszuckenderweise gegenübersitzen, aber es dann trotzdem immer doch so passt, wie es ist. Als ob nix gewesen wäre. Ich meine, natürlich war da was. Wahrscheinlich gar nicht mal so wenig. Jetzt sind wir mal mindestens zwei Personen, und wenn man da noch mein Hirn, meine Ohren und meine sämtlichen anderen Körperteile mit einbezieht. Meine Fresse. Da muss schon ganz schön was los gewesen sein. Oder was meinst du dazu?

Wo war ich noch mal? Es ist manchmal schon ganz schön verwirrend, wenn man seinen eigenen Gedanken nicht folgen kann. Oder eigentlich den Gedanken folgt, die einen vom ursprünglichen Gedanken, zu dem man eigentlich was sagen wollte, ablenken und ganz laut schreien „He Biz! Huhu, do herübn! Schau her, genauuuuuuuuuu…do samma! Mogst net mit uns mitkeiman? Is vü lustiga. I schwör.“ Und ich natürlich ganz naiv so: „Okay. Wo gemma eigentlich hin?“ Ich würde mal behaupten der Absatz ist gerade das beste Beispiel dafür.

Aber ich lass jetzt diese angeblich viel lustigeren Gedanken mal alleine durch meine Gehirnwindungen wandern und werde dir einfach mal danke sagen, dass du so bist wie du bist und wir immer so eine schöne Zeit miteinander haben. Und weil du mich eben schon auch so gut kennst, weisst du natürlich auch, dass ich dir jetzt dankenderweise einfach ein Lied auf deine Gehörgänge drücken muss. Denn: Du bist der Grund, warum meine Musik-Liebe existiert. Du bist der Grund, warum meine Musik-Liebe funktioniert. Du bist der Grund, warum ich meine Musik-Liebe formulier‘. Du bist der Grund, warum Musik-Liebe nie verliert. Danke dafür! (Und natürlich an Heinz aus Wien – für dieses großartige Liedelein).

Türl Numma ZWOA: Wer im Drahthaus sitzt…

Schön langsam glaub ich ja, dass dieses zweite Adventkalendertürl verflucht ist. Ganz ehrlich. Jedes Jahr aufs Neue fällt mir an diesem Tag nichts anderes ein als darüber zu schreiben, dass mir genau an dem Tag nichts einfällt, was man denn sinnvollerweise schreiben könnte. Ja ich weiß. Das mit dem sinnvoll ist bei mir die meiste Zeit sowieso nicht in einem wirklich großem Ausmaß gegeben. Dessen bin ich mir schon bewusst. Da kann ich aber nichts dafür. So ist einfach meine Persönlichkeit. Wenig sinnvoll, aber dafür ordentlich neurotisch. Das wusste sogar der schwarze Pechkeks, den ich zu Silvester bekommen habe. Der meinte zu mir nämlich nur „Was bist denn du für ein schräger Vogel? Du kannst ja nicht mal fliegen.“ Und der kannte mich höchstens eine halbe Minute, bevor sich meine Persönlichkeit ihn auch gleich zu Gemüte geführt und einverleibt hat. Omnomnom.

Aber nun verflucht noch eins weg mit den schwarzen, charmanten Teigwaren (ich schwöre der zweite Keks meinte zu mir nur mehr so „Meine Fresse“) und hin zu viel interessanteren Dingen. Wie einem Drahthaus. Nein. Nicht Glashaus. Das kenn ich. Da sitz ich regelmäßig und werf mit Steinen um mich. Ich muss wohl nicht anmerken, dass ich dort ein sehr beliebter Gast bin. Egal. In diesem konkreten Fall geht es tatsächlich nicht um Glas, sondern um Draht. Also, unter anderem. Der kommt sicher auch irgendwo im Instrumentarium dieser außergewöhnlichen Wiener Band vor. Ebenso wie Knöpfe, Reiben, Messerschleifer, Kameras, Rechen, Zuckerdosen … irgendwie ein ganzer Drahthaushalt eben. Gepaart mit Bass, Keyboard, Drums, Gitarre und stellenweise auch Blasinstrumenten machen diese vier Herren wahrliche Klangkunstwerke. Man möchte gar nicht glauben, was man akustisch aus so einem Haushalt herausholen kann.

Und weil Blicke mehr sagen als tausend Worte (vor allem meine Worte, ich bräuchte wahrscheinlich noch zehn mal mehr), möge man sich bitte das eindrucksvolle Video mit dem klingenden Namen Notch einverleiben. Es werden euch nicht nur eure visuelle und auditive Wahrnehmung danken. Glaubt mir. Und wenn nicht, dann glaubt einfach dem zweiten Pechkeks. Meine Fresse indeed.