Ganz klassisch

Frei haben und Sonne genießen. Wohl eines der geilsten Dinge, die’s gibt. Wenn man das Glück hat in möglichst schnell zu überwindender Entfernung eines Gewässers zu wohnen, packt man die Badehose ein und schmeißt sich ans nächste Ufer. Wie an die Donauinsel zum Beispiel. Wer jetzt aber glaubt, dass das ein Artikel über Surf- und Beachmusik, wie Raggae (Zitat Trouble over Tokyo: „There’s never a time for Raggae“), wird, der hat sich aber, auf gut Wienerisch,a bisserl getäuscht.

Gut, dass ich so auch gleich beim Thema Wien bin. Ich fass mich jetzt ganz kurz: Ein jeder, der das Privileg hat, sich gerade in der eben genannten Bundeshauptstadt zu befinden, sei es jetzt temporär oder permanent, der sollte seine Badehose wieder auspacken, sofern er sie jemals eingepackt hat, und sich auf schnellstem Wege zum Schloss Schönbrunn begeben, wo sich heute die Wiener Philharmoniker beim Sommernachtskonzert die Ehre geben. Gratis. Nicht umsonst. Eher genau das Gegenteil davon. Man möge mich jetzt auch noch so verurteilen: Aber wie geil ist denn bitte klassische Musik? Und noch viel geiler ist klassische Musik von einem Weltorchester, im unbezahlbaren Ambiente von Schönbrunn unter freiem Himmel…vorausgesetzt es regnet nicht. Was es (noch) nicht tut. Also, ich pack jetzt meine Badehose aus, meine Mama ein und mach mir ganz unklassisch einen ganz klassischen Abend.

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