Türchen Nummer DREI: In Glasgow lächelt man anders

Eigentlich wollte ich mich ja schon seit 3 Stunden im Bett befinden. Und schlafen. Und auch möglichst etwas Schönes träumen. Aber solche Pläne werden meistens durchkreuzt. Von YouTube. Facebook. Twitter. Also eigentlich hauptsächlich von mir selbst. Selbstsabotage fällt mir da als spontane Assoziation ein.

Wenn wir schon bei spontanen Assoziationen sind: Was fällt denn wem spontan bei der Wortzusammenstellung Glasgow Smile ein? Ein potentielles, eventuell mögliches Gedankenbeispiel wäre doch folgendes: Hm…Glasgow Smile…Glasgow, das gehört doch irgendwie zu Schottland, oder? Hach, Schottland. Grüne und/oder hügelige Landschaften. Kaum bis gar nicht zu verstehende Menschen. Nessie. Voll idyllisch…. Aber von Idylle ist ein Glasgow Smile so weit weg, wie ich von einem Nobelpreis. Um den jetzt Nicht-Wissenden mal das Googeln zu ersparen (schließlich hab das ich ja schon als Nicht-Wissende machen müssen): Ein Glasgow Smile kennt jeder. Wirklich jeder. Also fast jeder. Oder zumindest jeder, der sich schon einmal irgendwie mit Batman beschäftigt hat. Und mit dem Joker. Bei dessem Lächeln einem das eigene dann schon vergehen kann. Vor allem, wenn der dann auch noch fragt: Why so serious? Also, nix da mit Idylle.

Genau zur selben Schlussfolgerung – von wegen Idylle und so – könnte man auch bei dem Einzelwort Smile kommen. Mal vorausgesetzt, man hat jetzt den vorherigen Absatz nicht gelesen und ist sich auch sonst der Bedeutung dieser Phrase nicht bewusst. Aber mit der Idylle wirds auch hier wieder nix. Unter anderem liegt das daran, dass es der zweite Teil der oben erklärten Wortphrase ist. Aber auch daran, dass es sich dabei – also, zumindest in dem Fall – um einen Songtitel handelt. Aber der Hauptgrund für die nicht vorhandene Idylle ist einfach der, dass von Hardcore beeinflusste Bands meistens nicht so dermaßen idyllische Musik produzieren. Schon gar nicht, wenn man das dann auch noch mit Stonerrock vermischt. Auf die Idee kommt auch nicht jeder. Eigentlich kommen auf so etwas nur Oberösterreicher. Fünf, um genau zu sein. Und wenn man diese zusammen in einen Raum voller Instrumente, Mikros und Verstärker steckt, dann erhält man – Achtung, hier erfolgt der Bogen zum vorigen Absatz – ebenso Glasgow Smile. Nur in einer wesentlich angenehmeren und vor allem weniger invasiven Version. Und weil ich ja Hardcore hin und wieder schon mag. Und Oberösterreicher auch. Und Stonerrock sowieso. Kann bei der Kombination eigentlich nur was Gutes herauskommen. Was wirklich Gutes. Also, so richtig. Außerdem gibt’s fast keine bessere Art und/oder Weise in den Tag und/oder in die Woche zu starten, als mit einem Lächeln. Auf den Lippen. Und in den Ohren. Also: Why so serious?

PS: Die zweitere Version von Glasgow Smile gibt’s natürlich auch zum Liken/Lieb-haben/Abschmusen – letzteres nur, wer unbedingt will – auf Facebook. Ein oder zwei oder auch mehr Daumen – wenn vorhanden – hoch!
www.facebook.com/GlasgowSmileAut

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