Türchen Nummer VIER: Schönes für…öhm…von Unten-Drunter

Gestern war ja nix mit Idylle. Also, nicht nur musikalisch gesehen. Glasgow Smile hat mir auch im Schlaf noch keine Ruhe gelassen. Und das nicht auf die positive Art und/oder Weise. Bevor sich jetzt noch irgendwer – persönlich oder unpersönlich – angegriffen fühlen sollte: Ich meine natürlich die Joker-Fratze. Nicht die Band. Und schon gar nicht deren Musik. Das würde ja dann sonst auf einen – Achtung, Modephrase – epic fail hinauslaufen. Irgendwie. Der noch dazu morgen anstehende 5.Dezember wird sich auf die momentan vorherrschende Gefühlslage wohl auch nicht unbedingt positiv auswirken. Von wegen Krampus und so. Die meisten davon sind jetzt nicht unbedingt ein – vorsichtig ausgedrückt – schöner und gemütserheiternder Anblick. Es sei denn, man steht auf Fratzen. Und Krampusse. Solls ja geben. Hab ich aber noch nie verstanden. Werd ich auch nicht. Liegt mit ziemlicher Sicherheit aber daran, dass ich es einfach nicht schaffe, ein ganzes Jahr ein braves Mädchen zu sein. Wär ja auch langweilig. Höchst wahrscheinlich. Wahrscheinlich. Klingt zumindest so. Irgendwie. Aber egal.

Deswegen wird der heutige 4.Dezember einfach für eine ordentliche Ladung Wohlfühl-Musik missbraucht. Oder genutzt. Oder wie auch immer man das sehen und/oder hören mag. Ein nicht zu verachtender Teil dieser Ladung kommt von Unten-Drunter. Wo angeblich immer die Sonne scheint. Zumindest meistens. Es sei denn, man versteht unter Unten-Drunter etwas anderes als die etwas kryptische Übersetzung von Down-Under. Dann beziehungsweise dort gestaltet sich das mit dem Sonnenschein wohl eher schwierig. Aber egal.

Die Paper Kites sind ein gutes – also ein wirklich gutes, im wahrsten Sinne des Wortes – Beispiel dafür, dass YouTube ja hin und manchmal auch wieder gute Videovorschläge macht. Selbst, wenn es unbeabsichtigt ist. Vermute ich mal. Zumindest war es meinerseits unbeabsichtigt. Aber über einen solchen (Feder-)Stein stolpere ich gerne. Denn die Musik dieser fünf Australier kann man sich echt anhören. Vorausgesetzt man drückt auf den Play-Button. Bei meiner Kleinigkeit verhält es sich dann meistens so, dass ich ihn so oft drücke, bis mich jemand – meistens einer meiner bemitleidenswerten Mitbewohner – davon abhält. Aber: Wenn es jemand schafft, so angenehmene, so schöne, so wohlfühlende Klänge mit so schönen – zwar nicht überaus angenehmen und schon gar nicht wohlfühlenden – Textzeilen wie beispielsweise „Wake up to the sound of your fleeting heart. When you go, what you leave is a work of art, on my chest, on my heart.“ … Wie war nochmal der Satzanfang? Ach. Ja. Wenn es jemand schafft, diese beiden, für Musikstücke nicht so unwesentlichen Elemente, derartig zu kombinieren, wie jene Dame mit ihren vier Herren, dann komme ich eben um eine temporäre Dauerrotation nicht herum. Ebensowenig wie meine Mitbewohner. Und schon gar nicht mein Adventkalender. Play drücken. Wohl fühlen.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s