Türchen Nummer SIEBZEHN: The Key(s) of/from/to some kickass Rock’n’Roll

Da hätte kommen können. Wer wollte. Was wollte. Und womit er/sie/es dann auch hätte kommen wollen. Es hätte an der Tatsache nichts geändert. Wahrscheinlich. Außer George Harrison und John Lennon wären von den Toten auferstanden und die Beatles hätten eine Reunion-Tour gespielt. Das wäre nicht nur wundersam. Sondern auch höchst unwahrscheinlich. Von dem her. Zählt das nicht. Und ändert auch schon gar nichts an der Tatsache. Dass der Kurzaufenthalt der Black Keys auf der „Space Stage“ in St. Pölten wohl einer der geilsten Momente in diesem Jahr war. Oder auch in den letzten 10 Jahren. Also, wahrscheinlich nicht für sie. Nein. Jedoch für mich. Und ganz sicher auch noch für einige tausende andere Menschen. Vermute ich mal. Glaub ich mal. Na. Ja. Hoff ich mal. Klingt traurig. Vielleicht. Ist aber nicht so. Ganz im Gegenteil.

Das einzig Traurige ist, dass ein Großteil – oder zumindest ein nicht ganz so kleiner Teil – dieser tausenden anderen glücklichen Menschen, die Black Keys erst seit cirka, ungefähr einem Jahr kennen. So, Pi mal Daumen. Ungefähr. Behaupte ich jetzt mal. Ganz dreist. Ist ja auch nicht verwunderlich. Irgendwie. Denn El Camino ist schlicht und auch ergreifend ein scheiß-geniales Album. Punkt. Aus. Ende der Diskussion. Das kann mir keiner ausreden. Und wird auch keiner. Ist sowieso eher unwahrscheinlich. Bei dem Hype, den es gerade um diese zwei Herren gibt. Aber so ein Hype hat ja auch etwas Gutes. Etwas sehr Gutes. Um nicht zu sagen, Scheiß-geiles an sich. Und zwar, dass sämtliche Event-Manager auf die Idee kommen, diese Typen nach St. Pölten auf eine Bühne zu zerren. Denen Instrumente in die Hand zu drücken. Die Verstärker voll aufdrehen. Sämtliche tausende Menschen mit scheiß-geiler Mucke live beschallen. Um sie damit unheimlich glücklich zu machen. Zumindest war das eine ganz kleine Person. Mittendrin. HELL YEAH!

An dieser Stelle – auch, wenn diese ganz unten ist – möchte ich mich noch bei meinem werten ehemaligen Mitbewohner und musikalischen Mentor bedanken, der auf Grund seiner grenzenlosen Weisheit die Black Keys schon lange vor El Camino scheiß-geil fand. Und sie mir deswegen gütiger- und weiserweise auf meine Ohren drückte. Mit den Worten: „Die sind übrigens scheiß-geil. Wenn du auf die nicht abgehst, dann kann ich dir leider echt nicht helfen.“ Tja, der wusste auch schon immer, was gut war. Irgendwie. Bleibt mir also gar nichts anders übrig, als einen metaphorischen Knicks zu machen. Und ganz artig „Danke, lieber Daniel!“ zu sagen.

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