Türchen Nummer ZWEI: Kreativitätsbarrikaden. Oder: Wie Interpol mir den Arsch rettete

So. Ein massives Problem von Plänen ist es ja, dass diesen immer etwas in die Quere kommt. Und ich schreibe jetzt nicht von der Tatsache, dass der Tag schon wieder fast vorbei ist und mir mein Hirn mit einer Schreibblockade vorbei kommt. Also, nicht nur. Sondern auch davon, dass genau das musikalische Kunststück, zu dem man sich schon in dem noch nicht schreibblockierenden Hirn einen ganzen Text überlegt hatte, einfach nicht verfügbar ist. Zumindest nicht in der Art und Weise, wie man es gerne hätte. Denn ohne anständige Quali, kein anständiger Sound. Und ohne anständigen Sound, kann man dieser Band einfach nicht gerecht werden. Danke Lizenzvereinbarungen. Gut gegrätscht.

So. Und nun soll man auf die Schnelle einen Ersatzmann von der Reservebank holen. Einfacher gesagt, als getan. Nicht, dass es an Ersatzmännern mangeln würde. Oder an Reservebänken. Aber man sollte eben schon einen finden, der sich irgendwie richtig anfühlt. Also, einer der passt.

„Wie wäre es mit dem?“
„Nö. Der geht heute gar nicht.“
„Und mit dem?“
„Hm…prinzipiell gute Idee. Vielleicht morgen.“
„Man könnte es aber auch mit dem probieren?“
„Könnte man. Rein theoretisch. Wird man aber nicht.“
„Na dann…kann ich dir auch nicht mehr helfen. „

So. Oder so Ähnliches spielt sich gerade in meinem Denkorgan ab. Nicht, dass das jetzt unbedingt interessant wäre. Dennoch hilft es, mein dezeitiges Problem besser darzustellen. Und um den metaphorischen heissen Brei herum zu reden. Oder zu schreiben. Je nachdem. Wann die Kreativitätsbarrikade nachgibt. Und man eine – zugegebenermaßen – sehr hinkende Überleitung zum Ersatzmann des Tages gefunden hat. Aber bei einer derartigen Grätsche wie der von vorhin, kann es schon durchaus vorkommen, dass man hinkt.

So. Wie jetzt. Wobei es ja nicht so ganz in Ordnung ist Interpol jetzt schon und vor allem unter diesen Bedingungen von der Ersatzbank zu holen. Oder sie überhaupt auf diese zu setzen. Aber wenn sich das Hirn so dermaßen verbarrikadiert, dass einem nur noch Barricade in selbigem herum geistert, dann sollte diese Aktion dennoch irgendwie und irgendwo gerechtfertigt sein. Mal ganz davon abgesehen, dass sowohl Band als auch das dazugehörige musikalische Kunsstück auf Grund deren Genialität ohnehin am Adventkalender-Plan stand. Und Nutzer desselben sowieso nicht umhin gekommen wären, das irgendwann auf ihre Gehörgänge gedrückt zu bekommen. Nur so als rechtfertigende Information.

So. Nebenbei. Und am Rande. Schlusspfiff. In allerletzter Minute.

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