Türchen Nummer DREI: Wenn Kämpfer auf Königinnen mit Nägeln treffen…

Noch bevor überhaupt irgendwer auch nur auf die Idee kommen könnte, mich darauf hinzuweisen, dass da schon wieder der Grohl dabei ist. Oder dass der ja schon voriges Jahr mehr als nur einmal in verschiedenen Konstellationen vertreten war. Und dass man irgendwann auch mal eventuell und möglicherweise selbst vom Grohl die Schnauze respektive die Gehörgänge voll haben kann. Wobei ich durchaus Menschen kenne, bei denen ich das ernsthaft bezweifle. Inklusive mir selber.

Ja, ich weiß.

Des Weiteren ist es auch nicht notwendig mir zu sagen, dass sich selbiges Faktum  ebenso auf die anderen beiden Produzenten dieses akkustischen Meisterwerks umlegen lässt. Und zwar ohne Weiteres. Eins zu eins zu eins. Ich bin mir all dieser Tatsachen vollkommen bewusst und im vollen Besitz meiner geistigen Kräfte. Obwohl man das dann doch hin und wieder in Frage stellen könnte. Aber nicht heute. Nicht jetzt. Und schon gar nicht bei diesem Lied.

Die Kombination von Josh Homme und Dave Grohl ist ja eh nix neues. Eher im Gegenteil. Dass dabei immer etwas heraus kommt, das sich in mein musikalisches Herz einschleicht, eigentlich auch nicht. Schließlich kann ich nicht aus meiner Haut und meinem Hirn und beide stehen eben sehr auf diese Art von Musik. Die Genialität – und ja ich weiß, ich benutze dieses Wort zu oft – von Mantra ergibt sich aber durch den Zusatz einer gehörigen Portion Trent Reznor. Natürlich nur im metaphorischem Sinne.

Es ist einfach immer wieder faszinierend, welche Entwicklung dieses Lied von Anfang bis zu dessen Ende durchmacht. Welche erstaunlichen und vollkommen unvorhersehbaren Überraschungen da auf einem zukommen. Welch kleine, aber unheimlich raffinierte Details man bei jedem Anhören neu entdecken kann. Unpackinösestens. Trotzdem nicht wirklich verwunderlich, wenn sich genau diese drei Ausnahmemusiker auf ein Pack’l und in ein Studio haun und das dann aufnehmen.

Ein kleines bisschen Foo Fighters hier. Ein kleines bisschen Queens of the Stone Age da. Und dort drüben noch so ein kleines bisschen Nine Inch Nails. Musikalisches Herz, was willst du mehr.

Gar nix. Danke.

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