Türchen Nummer ACHT: Geistreicher Fire-Tag

Wortspiel. Wortspiel. In mehrfacher Art oder Weise. Und das allein schon in der Überschrift. Ein Wahnsinn. Wenn ich diese Tatsache nicht einfach nur ein paar glücklichen Verkettungen zu verdanken hätte, wäre ich beinahe ein bisschen stolz auf mich und mein Denkorgan. Wobei es um diese Uhrzeit ehrlich gesagt tatsächlich schon fast eine Leistung ist, dass diese Verkettungen meinem Hirn überhaupt aufgefallen sind. Also. In dem Sinne. Bravo Hirn. Fein gemacht.

Die erste glückliche Verkettung wäre natürlich, dass heute offiziell Feiertag ist. Die zweite, dass dieser auf den zweiten Sonntag im Advent fällt und man zum Entzünden der ersten als auch der heute fälligen zweiten Kerze Feuer braucht. Als dritter glücklicher Zusammenhang offenbarte sich meinem Denkorgan das Faktum, dass man das englische Wort für Feuer zwar anders schreibt, aber gleich ausspricht wie Feier. Von daher. Fire-Tag. Bravo Hirn. Gut gemacht.

Aber der Wortspiele sei damit noch nicht genug. Schließlich fehlt ja noch die Erklärung, warum geistreich denn jetzt überhaupt so geistreich ist. Dies verdanken wir dem vierten Glied in jener Verkettung der glücklichen Zufälle. Das – zugegebenermaßen – vielleicht das größte ist.

Seit nunmehr circa einem Monat verzweifle – und das ist wirklich noch gelinde ausgedrückt – ich daran ein Album zu rezensieren. Es macht mich einfach sprach- und wortlos. Das liegt mitunter daran, dass es unheimlich schwierig ist „saugeil“ auf einen halbwegs ernst zu nehmenden Artikel auszudehnen. Die Rede ist vom Albumdebut des Steirers Philipp Szalay, der Kopf, das Herz und die Seele von Farewell Dear Ghost. Nach dem ersten Durchhören von We colour the Night (so der Titel dieses Kunststückes) war ich einfach fertig mit den Nerven. Und frag mich seitdem, wie ein einzelner Mensch, ein so junger Mensch noch dazu, nur so dermaßen atemberaubende Musik machen kann. Ohne zu übertreiben. Mittlerweile befinden sich 13 sich teilweise ähnelnde, aber dennoch verschiedene Versionen einer Rezension auf meinem Desktop. Trotzdem erscheint mir keine auch nur ansatzweise gut genug zu sein. Ich bin mir auch schon sicher, dass mein Chefredakteur mich hasst. Aber das nur so nebenbei.

In jedem Fall, auf alle Fälle. Stach mir sofort ein kleines, aber äußerst feines Liedchen names Fire in die Gehörgänge. Geht ja eigentlich auch gar nicht anders. Und wie die Verkettung es so wollte, drehte man genau zu diesem ein wunderschönes, weiter unten zu betrachtendes Video.

Schlussendlich schließt sich damit der Kreis der Verkettungen. Von wegen Ghost. Geist. Und geistreich. Von wegen Fire. Feier. Und Fire-Tag. Bravo Hirn. Das hast du tatsächlich gut gemacht.

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