Türchen Nummer ZWÖLF: Zornige Nächstenliebe

Ja. Heute bin ich grantig. Man frage mich nicht wieso oder gar warum. Das ist einfach irgendwie so von selbst gekommen. Glücklicherweise bin ich eine Frau. Die dürfen sich das heraus nehmen, ohne genaue oder auch nur ungenaue Angabe von Gründen. Und dass jede weitere der Kleinigkeiten, die ausschließlich an diesen Tagen daher kommen, nicht unbedingt zur Launebesserung beitragen, ist ebensowenig eine Geheimnis. Nicht einmal ein schlecht gehütetes.

Ja. Bei derartigen Zuständen hilft nur mehr Musik. Überraschung. Überraschung. Aber da muss schon ordentlich was auf die Ohren. So mit langsam oder gar beschwingt geht überhaupt gar nicht. Wobei – jedem das Seine. Ich für meinen kleinen Teil knall mir meistens Rage against the Machine in meine Gehörgänge. Das hat eine unheimlich beruhigende Wirkung auf mein wahrscheinlich hormongeplagtes und überhitztes Gemüt. Vor allem Guerilla Radio wirkt Wunder. Insofern.

Ja. Zugegebenermaßen ist dieses Adventkalendertürl so gesehen ein bisschen egoistisch. Jedoch muss man erwähnen, dass es niemals egoistisch ist, jemandem Rage against the Machine auf die Ohren zu drücken. Das ist viel eher ein Akt reiner Nächstenliebe. Und darum geht’s schließlich auch zu Weihnachten. In dem Sinne. Alles Liebe. Statt Zorn.

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