Türchen Nummer FÜNFZEHN: Katerromantik zum Sonntag

Ich hab wirklich lange überlegt. Fast zu lange. Eigentlich. Denn dieses mal bin ich mir wirklich nicht so sicher, ob das Veröffentlichungsdatum denn tatsächlich noch mit dem entsprechendem Türl konform geht. Mal schaun. Wie schnell sich denn meine Fingerchen auf der Tastatur bewegen. Und dabei auch etwas hervorbringen, das Sinn ergibt. So halbwegs. Zumindest.

Der Grund warum ich so lange überlegt habe, ist der, dass es von dieser Band einfach massenweise feine Liedeleins in Kombination mit meist wundergenialen visuellen Untermalungen gibt. Dementsprechend umfangreich gestaltet sich auch meine Qual bei dieser konkreten Wahl. Dennoch ist es eines geworden, bei dem man sich wirklich nur auf die Akustik konzentrieren kann. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig. Weil die wundergeniale visuelle Untermalung einfach ausfällt. Egal. Diese Akustik hat das nicht einmal ansatzweise notwendig. Sollte man anderer Meinung sein, so befolge man nachstehende Gebrauchsanleitung:

1. Man lege sich auf sein Bett, Couch, Badewanne oder in/auf sonstige kuschelige Einrichtungsgegenstände. Falls vorhanden mit kuscheligem signifikantem Gegenüber. Oder einer Wärmeflasche.

2. Man schalte die Hauptbeleuchtung ab und die indirekte Beleuchtung an. Sollte dies für einen Romantikoverkill trotzdem noch nicht genug sein, so betätige man sich einer Feuerquelle und bringe Kerzen ins Spiel. Das müsste dann reichen.

3. Man drehe die Lautstärke auf ein etwas erhöhtes aber dennoch angenehmes Level und drücke bei dem sich weiter unten befindenden Video einfach auf Play und genieße die nachfolgenden 4 Minuten und 58 Sekunden.

Nun sollte man ebenso weit sein zu behaupten: Ja, Sunday von Bloc Party passt tatsächlich auf heute wie die Faust aufs Auge. Wie Arsch auf Eimer. Oder sonst auf etwas. Und nicht nur, weil noch Sonntag ist. Sondern weil es eine der – wie ich meine – schönsten Liebeserklärungen beinhaltet, die es gibt. Und die auch für die meisten Menschen nachvollziehbar ist. Denn jeder – oder zumindest ein Großteil von uns – war schon einmal unheimlich hackedicht. Jeder – von diesem Großteil von uns – war dann am nächsten morgendlichen Nachmittag dementsprechend verkatert. Und jeder – von diesem Großteil von uns – kann mehr oder minder stark bestätigen, dass die visuelle Untermalung eines Katers meistens – seien wir ehrlich – zum Kotzen ist. Im wahrsten Sinne des Wortes. Also, für einen selbst. Nicht für das signifikante Gegenüber. Es sei denn, dieses war genauso hackedicht. Wenn es dann aber dennoch meint „I love you in the morning, when you’re still hung over.“ Bitte. Dann muss das doch Liebe sein. Oder hab ich da was falsch verstanden?

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