Türl Numma OCHT: Sprachbarrieren

Grundsätzlich machen sich mein Denkorgan und ich ja schon ziemlich viele Gedanken. Gefühlte Millionen Menschen behaupten sogar, es seien derer viel zu viele. Und vor allem würden sie auch vermehrt Sachen betreffen, über die auch nur eine einzige, winzig kleine Gehirnverrenkung, ein einzige, winzig kleine zu viel wäre. Egal. Das geschrieben, kann man sich ungefähr eine Vorstellung davon machen, was sich bei mir da oben in den grauen Synapsenbahnen abspielt, wenn es um diesen Adventkalender geht. Man möchte ja nicht einfach nur irgendetwas abliefern. So kam es, dass es mein Hirn, nach einigen Verrenkungen und akrobatischen Höchstleistungen seinerseits, für eine gute Idee hielt, aus der Musikwelt eine Musikheimat zu machen.

Aber wenn schon Musikheimat, dann geht es auf keinen Fall ohne der Band, durch die der ganze „Wah, es gibt so dermaßen geile Mucke hierzulande“-Wahnsinn meinerseits erst entstanden ist. Deswegen muss sie her. Und zwar heute, hier und jetzt gleich. Unbedingt. Obwohl  – zugegebenermaßen – die erste Berührung mit dieser Gruppierung mit erheblichen Kommunikationsschwierigkeiten zwischen meiner verständnislosen Kleinigkeit und der sich mir mitteilenden Person verbunden war:

„He, kennst du eigentlich Krautschädl?“
„Krautschädl? Haßt des net Kohlköpfe?“
„Na, net Kuihkeipf. Krautschädl.“
„Eva, des Gemüse nennt ma net so.“
„Es is jo a koa Gemüse.“
„Sicha, wos suidsn sunst sei. A Obst?!“
„Na. A Band.“
„Red kan Scheiss.“
„Wuih. Do horch amoi.“

Tatsächlich Tatsache und komplett ohne Scheiss. Die ersten paar Takte bahnten sich ihren Weg zu meinen Gehörgängen und von dort dann auch gleich weiter zu der Hirnregion „Saugeile Musik“. Und genau an diesem Standort haben sich nicht nur die ersten paar Takte, sondern eigentlich auch gleich die ganze Krautschädl-Diskografie eingenistet und es sich dort eben gleich gemütlich gemacht. Es schaut auch nicht wirklich danach aus, als ob sie sich jemals von dort wieder weg bewegen würde. Eh besser so. Sonst müsst ich mich fast mit ihr mit weg bewegen und das wär dann doch etwas sehr sinnfrei. Vor allem, nachdem die Sprachbarrieren nun endlich überwunden sind.

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