Türl Numma ZWOÜFE: Back to BASSics

Bass, Bass, wir brauchen Bass. Warum? Weil Bass das ist, das im Gesicht drückt, wenn man die Lautstärke ordentlich rauf dreht. Und gesichtsdrückende Musik ist das Um und Auf beim Sich-Verbiegen. Man frage nur die drei Mannen von Johann Sebastian Bass . Oder die sich verbiegende, unheimlich geile Dame in diesem unheimlich geilen Video. Denn, wenn die das nicht wissen. Dann weiß ich auch nicht.

[youtube https://www.youtube.com/watch?v=ogf04oIo7gg]
Ja. Ich gebe es zu. Und das mit vollem Stolz. Okay, vielleicht nicht mit vollem, aber doch durchaus einem Dreiviertel-Stolz: Meine Gehörgänge, mein Denkorgan und meine Kleinigkeit sind Bass-Junkies. Man könnte uns auch als „bassaffin“ bezeichnen, aber das wäre in Wirklichkeit realistischerweise nicht nur stark untertrieben, sondern würde auch noch unglaublich klugscheisserisch klingen. Und das kann ja mal überhaupt absolut gar nichts. Naja. Egal.

Jedenfalls, oder zumindest in meinem, führte diese Vorliebe für Basslastigkeit in den „Yeah-ich-hab-jetzt-den-Führerschein-und-ein-Auto-scheisse-wie-geil-ist-das-denn-bitte“-Zeiten dazu, dass ich manchmal mit einem etwas proletarisch veranlagten Menschen verwechselt wurde. Manchmal, einige Male, oft, ziemlich überaus sehr oft sogar. Eigentlich immer. Dass dieses zu mir gehörige Auto noch dazu der Gattung Volkswagen, Art Golf der vierten Generation angehörte, verminderte das bassspezifische Proletenvorurteil nicht wirklich unbedingt. Vor allem dann nicht, wenn er vor lauter Bass bomm-chica-wah-wah durch die Gegend hüpfte und seine Besitzerin innen drinnen auch noch gleich mit dazu.

Selbst, wenn man sich mein Daueraccessoire ab meinem gut zehnten Lebensjahr anschaut, i.e. für mein Haupt viel zu große Kopfhörer, wird man feststellen, dass sicher irgendwo in der Typenbezeichnung ein „XB“ vorhanden ist. XTra-Bass. Yeah, bring it on!

Versorgt mit all dieser, für jeglichen Menschen, der sich nicht in meiner Haut befindet, irrelevanten und superfluiden Information, kann man sich ungefähr ein imaginäres Bild davon machen, welches Ausmaß meine Glückshormonausschüttung annahm, seit der Entdeckung der aus dem 18. Jahrhundert importierten Johann Sebastian Bass Gebrüder. Meine Gehörgänge, mein Hirn und ich freuen uns seitdem praktisch tagtäglich den Arsch ab. Denn wir fühlen uns jetzt endlich verstanden:

 „For the glimpse of the moment, i feel the right in my heart. I still feel the B, the A, the eS, eS.“

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