Türl Numma SECHZEIHN: In your face!

Selbst wenn ich die meiste Zeit in meinem MinIndieversum lebe und mich dort auch recht wohl fühle, so habe ich trotzdem nicht vergessen, dass es außerhalb davon noch so einiges Vielfältiges gibt. Wirklich einiges geniales Vielfältiges. Wie beispielsweise die fünf definitiv nicht MinIndieversianer von Privilege of Approval . Diese Herren aus der Obersteiermark mischen mit ihrem Sound so einiges, so ordentlich auf.

In meinem MinIndieversum ist es schön. Da gefällt es mir gut, denn es ist voll von sanften Klängen, wunderschönen Klängen, mitreissenden Klängen, sehr schrägen Klängen. Klängen die eindeutig von Instrumenten kommen und welche, die genau das nicht tun. Und natürlich auch Mischformen von all dem. Es wird mir also eindeutig nicht fad dort und ich frage mich immer noch, wie ich es am besten schaffe, möglichst viel in dieser Klangwelt für meine Gehörgänge und mich an Land zu ziehen. Ganz ehrlich: Ein riesengroßes Dilemma, das mit jeder entdeckten Band nur noch größer wird, ist jenes, dass es einfach viel zu viel geile Musik gibt, die ich niemals in meinem Leben zu Ohren bekommen werde. Soviel dazu.

Andererseits gibt es Menschen, die mich in meinem MinIndieversum besuchen kommen und mich auf eine Führung in andere Musikwelten mitnehmen. Wie mein Bruder beispielsweise, der zwar mindestens dieselbe Begeisterung für Klangstücke aufbringt, wie meine Kleinigkeit, sich aber ganz am anderen Ende des Spektrums befindet. Zwar sind durchaus Gruppierungen vorhanden, auf die wir uns ohne die üblichen geschwisterlichen Streitigkeiten einigen konnten, dennoch sind es derer nicht so dermaßen viele. Das alles geschrieben, muss ich gestehen, dass er mir einer der liebsten Menschen ist, mit denen ich über Musik stundenlang philosophieren kann. Eben gerade weil wir so verschieden sind, ein kleinster gemeinsamer Nenner – „Musik is anfoch geil“ – aber trotzdem vorhanden ist.

So und vielleicht auch ein bisschen anders bin ich auch auf die fünf obersteirischen Herren von Privilege of Approval gestoßen, die zwar traurigerweise die Produktion von Neu-Kompositionen in dieser Formation mittlerweile eingestellt haben, aber deren bisherige Klangwerke einfach zu genial waren, um sie ignorieren zu können. Man möge sich bitte lauschenderweise selbst davon überzeugen: Lichtpest rein, Lautstärke rauf, Kinnlade runter. Bamm! Fetzt ordentlich.

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