Türl Numma SIEBZEIHN: Süßer die Ohren nie klingen

Eine Woche vor dem offiziellen Eintreffen des Christkindls, gibts heute hinter dem Türl ein besonderes Ohrenschmaus-Geschenk von fünf sehr talentierten Musizierern und Innen namens Kaiko . Quasi um das „Sieben-Mal-noch-Schlafen“ noch ordentlich zu versüßen. Und das sollte auf jeden Fall mindestens bis Weihnachten halten. Weihnachten 2015.

Wie eventuell schon aufgefallen sein könnte, hat mein ominöses Geschreibsel hin und wieder, manchmal, eigentlich meistens nicht so dermaßen viel mit der Band an sich zu tun. Also, im Grunde genommen schon, aber nicht so dermaßen direkt. Im Prinzip besteht es größtenteils aus Gedanken, die meinem Denkorgan zum jeweiligen Klangkunststück auf mehr oder minder umständliche Weise einfallen. Mal macht es die ärgsten Gehirnakrobatik-Verrenkungen, Step-Aerobic, Pilates, Bockspringen, Reckturnen oder ähnliche seltsame Leibesübungen. Manchmal sitzt es aber auch nur in der Ecke mit einer Turnentschuldigung, schaut mich genervt an und fragt schmollend „Sind wir jetzt dann eigentlich endlich mal fertig? Wie lang dauert das denn noch bitte?!“

Das musikalische Zusammenkommen dieser fünf Künstler, die sich in Kombination Kaiko nennen und heute unfreiwilligerweise hinter dem 17er versteckt sind, bedarf aber einer Ausnahme. Selbst wenn das Hirn ausgerechnet heute scheinbar wieder eine Entschuldigung dabei hat und schon auf dem Weg in besagte Ecke ist. Aber das wird einfach ignoriert. Soll es doch bleiben, wo es ist. Selbst schuld. Blödes Ding. Dennoch bin ich noch ob der guten Hoffnung, dass es sich, sobald es die kaiko-ischen Klänge vernimmt, dieses Fernbleibe-Schriftstück mal ordentlich in sein diplomatisch formuliertes Gesäß schiebt und jenes dann sogleich mal aufs Reck, auf den Springbock oder sonstige ähnliche Gerätschaften, bewegt. Von wegen You better had listened und so.

Dieser Songtitel passt wie jegliche Faust auf jegliches Auge, noch besser als jeglicher Arsch auf jeglichen Eimer und von Topf und Deckel will ich gar nicht erst reden. Eh schon wissen. Also, wenn sich diese drei Herren zusammen mit den zwei sich sehr verdächtig ähnlich schauenden Damen, an die Instrumente und v.a. an die Stimmen begeben, ist die Widmung der körpereigenen Lauschapparate an die dadurch entstehenden Wunderklänge auf jeden Fall eine äußerst, überaus sehr gute Idee. Die ich aus mehrfacher Selbsterfahrung hiermit hochoffiziell und wirklich von Herzen, Gehirn (danke fürs Hinzukommen) und sämtlichen anderen Körperbestandsteilen, anderen Herzen, Gehirnen, Körperbestandsteilen – also kurz, euch – an die Ohren legen kann. Kaiko verstehen ihr Hand- und Stimmwerk und sind wirklich unfassbar gut darin, schöne Melodien mit unfassbar schönen Stimmen zu vereinen. Dementsprechend ist das Resultat auch, was? Unfassbar schön! Mal ganz davon abgesehen, dass alle bandinternen Klängeverusacher musiktechnisch offensichtlich ziemlich sehr was drauf haben.

Aus diesen, und auch anderen Gründen, würden sich sämtliche Gehörgänge sicher deren metaphorischen Arsch abfreuen, wenn sie sich dieser Musik widmen dürften. Von dem her, einfach den Play-Button beklickseln und mal zuhören, was Kaiko so zu klingen haben. Es werden euch nicht nur eure Ohren danken 🙂

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