Türl Numma TRÖLFZIG: Sollte da nicht wo ein Adventkalender sein?

Sooooooooooo, that’s the deal with the deal: Ich hab heuer, wie schon eventuell aufgefallen sein könnte, absolut auf die Adventskalenderzeit vergessen. Oder zumindest sehr spektakulär den Anfang verpasst.

Deswegen haben sich mein Denkorgan und ich uns eine Alternative überlegt: Im Dezember hat ja eigentlich sowieso jeder einen Adventkalender. Mit Schokolade, m&ms, Smarties oder kalorienarmen Bildeleins. Und ab 24. Dezember ist man dann wieder für 1 Jahr auf kaltem Entzug. Einfach so. Zwar mit Vorwarnung. Aber ein bisschen grausam ist das ja dann schon auch ein wenig.

Aus dem Grund machen wir einfach im Jänner einen Neujahrskalender. mit ganz viel feiner Musik aus der Musikheimat (für klangvolle Vorschläge sind mein Hirn, meine Ohren und ich natürlich wieder sehr dankbar). Ein ganzes Monat lang. Mhm. Also 31 statt 24 Türln.

Meine Fresse, das ist doch mal eine Alternative, oder? Und eine kleine musikalische Entschädigung gibts auch noch oben, oder eigentlich eher unten drauf. Passend zum trölfzigsten Dezember.

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Riesenriesige Musikliebe

Meine Lieben, die Musikliebe sprudelt seit Anfang des Jahres nur so aus mir heraus und es passieren ganz außergewöhnliche, unbeschreiblich tolle Dinge. Die nicht nur meine Playlist, sondern auch und vor allem mein Herz so dermaßen bereichern. Es ist wirklich nicht in Worte zu fassen.

Und weil mein näherer Bekanntenkreis unter diesen unzähligen Versuchen schon über ein Monat leidet und sich nicht mehr zu helfen weiß, ist es wieder an der Zeit ein paar dieser Worte hier zu lassen. Auch wenn sie nicht wirklich viel Sinn machen. Die zu auf-die-Ohren-drückende Musik macht es dafür viel mehr.

Also, insofern halt ich an dieser Stelle einfach mal meine metaphorische Schnauze und überlasse den Rest der zauberhaften Courtney Barnett. Die übrigens ihr heimatliches Down-Under verlässt, um auf dem diesjährigen Frequency-Festival mit ihren großartigen Liedeleins live zu begeistern. Erste Reihe gehört schon mir. Nur so als Info.

In diesem Sinne: Press play…and thank me later 😉

Türl Numma VIERAZWOANZG: Und dann Danke!

Seit 13 Minuten genau ist endlich Christkindl-Eintreff-Tag. Und weil an diesem eh alles mögliche Zauberhafte auf dem Ablauf-Programm steht, sag ich heute gar nicht mehr viel. Versprochen.

 

Aber eines liegt mir noch sehr am Herzen, das ich unbedingt los werden muss, weil es mich sonst zerreisst und das wäre ja dann doch irgendwie nicht ganz so dermaßen günstig. Also: Danke für die schöne Zeit! Danke für die Blumen und für die Musik! Danke für die schöne Zeit! Danke für die Liebe und für die Musik! Es war mir eine Ehre, ein Volksfest, eine Weihnachtsparty, ein 24-tägiger Schreibwahnsinn. Aber vor allem eine riesengroße Freude! Was man aber an genau dieser Stelle absolut und überhaupt gar nicht vergessen sollte, ist ein ebensounheimlich riesengroßes, überdimensionales Danke dem wunderbaren Effi für seine gleichermaßen wunderbaren Klangliedeleins!

Und weil eben das irgendwie doch das schönste Geschenk von allen ist, gibts den Adventkalender in gesammelter Form als Spielliste. Einfach nur genau hier klickseln. Oder auch da weiter unten. Geht ebenso, ganz gut.

Meine Kleinigkeit wünscht somit jetzt gleich und auch gleich hier, klischeehafterweise, aber wirklich von Herzen kommend, wunderschöne Tage, ein braves Christkindl und alles (Musik-) Liebe dieser Klangwunderwelt!

Danke und dann Danke und dann Dankeeeee! 🙂

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Türl Numma DREIAZWOANZG: Fest der Amore!

So. Heut steht hochoffiziell das vorletzte Türl an, der Kalender und mein Geschreibsel neigt sich demnach tatsächlich dem Ende zu. Wie sich das ungefähr für mich anfühlt, haben die fünf Herren von Wanda auf endgeniale Art und oder Weise vertont. Auseinandergehen ist schwer. Sehr schwer sogar.


Grundsätzlich schreibe ich meine Sachen ja so, als ob ich mit dir gerade irgendwo gemütlich herumsitzen würde, in Begleitung von diversen zu trinkenden Flüssigkeiten und oder Tabakwaren, während ich dir mit meinem Musik- und auch ander-vielfältigem Wahnsinn metaphorisch mindestens ein Ohr abkaue. Sprich, auf a Glasl Wein, a Tschick und a Plauschal. Insofern ergeben sich eben diese, in den letzten 22 Tagen angesammelten, persönlichen Details. Die zwar auf den ersten Leser ein bisschen sehr unrelevant für das in Frage stehende Klangstück erscheinen mögen. Aber diesem grundsätzlich immer zu Grunde liegen.

Die Begründung für diese grundsätzlich zu Grunde liegende Tatsache ist diese, dass ich glaube, jeder verbindet mit ein und demselben Stück Musik ganz andere Geschichten. Sei es nun, wie man gerade von diesem speziellen Liedelein erfahren hat, ob man damit im Hintergrund mit jemand anderem herum-didum gemacht hat, ob man beim Konzert von der Band vollkommen besoffen war und eins in die Fresse bekommen hat, ob einem die musikalische Wundergenialität von etwas anderem abgelenkt oder ein ganz starkes Gefühl ausgelöst hat . Et cetera. Es kann auch einfach nur sein, dass sich sein Hirn bei den Klängen zu ganz seltsamen Assoziationen verläuft, die streng genommen absolut überhaupt gar nichts damit zu tun haben. Und gerade deswegen dann doch. Das alles verbindet den einen mit dem, dem und dem anderen da drüben auch.

Deswegen erzähle ich einfach gerne davon, auch auf die Gefahr hin und bei vollen, naja halbvollem, geistigen Bewusstsein, dass prinzipiell meine Geschichten zu den Liedeleins die meisten Menschen höchstwahrscheinlich eher sehr peripher tangieren werden. Aber, wenn du mir, nicht nur vor meinem inneren Auge, sondern tatsächlich gegenüber sitzen würdest, würden wir wahrscheinlich über dasselbe philosophieren. Viel schöner dabei wäre natürlich, dass du da wärst, ebenso wie der Wein und die Tschick, und ich auch deinen Erzählungen voller Freuden lauschen könnte. Außerdem, mal ganz ehrlich, ist lesen viel anstrengender als zuzuhören. Meistens jedenfalls.

So, das alles mal dem folgenden Absatz vorausgeschickt, würde ich wirklich gerne wissen, was bei der pseudophilosophischen Diskussion über die fünf Mannen von Wanda herauskommen würde. Denn mit meinem Denkorgan und mir selbst verläuft diese ein bisschen einseitig:

-„He Hirn, scho moi wos gheat vo Wanda?“
-„Jo, na nu na net.“
-„Und, wos manst? Saugeil, oda?“
-„Saugeil? Saugeil is nu wengal sehr vü untatriebn.“
-„Jep, olladings.“
-„Heast…woat amoi. Is des am Schlogzeig net da Hasi?“
-„Jo, vui. Host du des bis jetzt leicht nu net mitgriagt?“
-„Na.“
-„Oida…Hirn, wo woast du bitte?!“

Also mal ganz abgesehen von der Geschichte, dass der schlagzeugende Wanda-Bestandsmann vor ungefähr zehn Jahren derselben theatralischen Schülerformation angehörte, wie meine Kleinigkeit, würde ich dich einfach vollkommen damit zulabern, wie wortwörtlich unsagbar genial diese musikalische und lyrische Mischung ist. Ehrlich, ich könnte Tage damit verbringen. Und derer nicht wenig. Weil das aber ohne dem vorhin erwähnten Wein, oder jeglichem sonstigen bedüdelnden Getränk, ein bisschen sehr zeitaufwendig und unlustig wäre, würde ich an dieser Stelle einfach empfehlen, die Klänge von Wanda in Gang zu setzen und sich der (Musik-) Liebe hinzugeben. Ganz im Sinne von Weihnachten – Fest der Amore!

Türl Numma ZWOARAZWOANZG: DAWAr doch noch was!

Heute geht’s ans Eingemachte, Geschenke-Halbfinale so quasi. Wer aber den absoluten Nervenkitzel braucht, geht dann erst morgen. Falls noch Ideen für den Gaben-Endspurt gebraucht werden sollten: Eine mit DAWAKlängen versehene Schallplatte oder deren modernere Form, endet und beginnt, von vorne bis hinten, sicher mehr als äußerst gut.


Dass mein Denkorgan gerne Urlaub macht und es mich somit manchmal alleine im Regen oder auch Sonnenschein, je nach Wetterlage, stehen lässt, ist den mir bekannten Menschen kein wirkliches Geheimnis mehr. Umso blöder, wenn mir diese Tatsache kurz vor Weihnachten nochmal bestätigt wird. Was zur Folge hat, dass das Christkindl meinem Herrn Vater ein eher bescheiden gefülltes Packerl mit reichlich O2 bringen wird. Kann man ja schließlich auch brauchen.

Eine Ablenkung meiner Kleinigkeit ist also, zugegebenermaßen, ziemlich sehr einfach. Vor allem, wenn sehr sehr feine Musik inkludiert ist. Ungünstigerweise weiß das mein Hirn auch viel zu gut:

-„He Biz, schau mal da drüben!“
-„Nein, ich mag nicht. Ich muss mir das noch aufschreiben, dass die das Geschenk fürn Papa erst nach  Vorkasse schicken. Wart noch ein bisserl.“
-„Awa geh, jetzt trödel nicht so. Schau, ganz schnell! Sonst verpasst du’s.“
-„Bitte, kannst du nicht ungefähr 5 Minuten warten?! Was soll denn da schon sein?“
-„Echt jetzt, es ist ganz ganz dringend.“
-„Okay, bitte. WAS ist bitte so dringend?“
-„Eine unheimlich geniale Band aus Wien. Die könntest du sicher für den Adventkalender brauchen. Hm? Hm? Hm?“
-„Was?! Wo?!“

Und schon macht es sich auf und davon, mitsamt der Erinnerung für die Vorkassa, den Bankdaten und generell allen halbwegs nützlichen Gedanken. Während ich wie ein Volltrottel meinem Fangirl-tum verfalle und mich stundenlang voller Glückseligkeit diesen wunderfeinen Klängen mit voller Hingabe widme. Aber, blöd gelaufen Hirn: Das Geschenk kommt noch – irgendwann, räusper – UND DAWA kenn ich jetzt auch in und auswendig. Das nenn ich mal den Inbegriff von Win-Win-Situation.